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Die INSM und die Zeitschrift ELTERN präsentieren den ersten bundesweiten Gebührenvergleich. Die Werte gelten für das Kindergartenjahr 2009 / 2010.

Die Rankings

Hier finden Sie Gebührentabellen für die in den Rankings abgebildeten Modellfamilien sowie die Änderungen gegen 2008.

Bruttoeinkommen 45.000 €

Bruttoeinkommen 80.000 €

Die Rankings nach Bundesländern

Bruttoeinkommen 45.000 €

Bruttoeinkommen 80.000 €

Die Städte nach Alphabet

Häufig gestellte Fragen zum INSM-ELTERN-Kindergartenmonitor und seiner Methodik (FAQ)

Welche Modellfamilien stellte das INSM-ELTERN-Kitaranking dar?

Die Analyse erfolgte für vier Modellfamilien pro Stadt: Unterschieden werden zunächst zwei Familienkonstellationen:

  • Eltern mit einem Kind im Alter von vier Jahren, das halbtags vormittags für eine Zeit von vier bis fünf Stunden in den Kindergarten geht.
  • Eltern mit zwei Kindern (dreieinhalb und fünfeinhalb Jahre), die beide halbtags vormittags für eine Zeit von vier bis fünf Stunden in den Kindergarten gehen.

Zudem untersucht die Studie die Kindergartengebührensituation vor Ort für zwei Einkommensklassen:

  • Bezieher mittlerer Einkommen als Zweiverdienerhaushalte mit 45.000 Euro Bruttoverdiensten pro Jahr und
  • Bezieher hoher Einkommen als Zweiverdienerhaushalte mit 80.000 Euro Bruttoverdiensten pro Jahr.

Aus der Kombination von zwei Familien- und zwei Einkommenskonstellationen ergeben sich pro Stadt vier Fälle.

Warum nimmt die INSM-Eltern-Studie bei Einkindhaushalten an, das Kind sei vier Jahre alt?

Das vierjährige Kind befindet sich annahmegemäß im zweiten Kindergartenjahr. Für den Fall, dass Kommunen auch schon das zweite Kindergartenjahr beitragsfrei gestellt sind, wird dies im Rahmen der Erhebung mit berücksichtigt.

Warum nimmt die INSM-Eltern-Studie bei Zweikinderhaushalten Kinder im Alter von dreieinhalb und fünfeinhalb Jahren an?

Bei Familien mit zwei Kindern befindet sich das erste Kind mit dreieinhalb Jahren im ersten Kindergartenjahr und das zweite Kind befindet sich mit fünfeinhalb Jahren annahmegemäß regulär im letzten Kindergartenjahr unmittelbar vor der Einschulung. Auf diese Weise berücksichtigt die Analyse Kommunen, die das letzte Kindergartenjahr beitragsfrei stellen, mit. Und für den Fall, dass Kommunen – wie zum Teil von Politikern gefordert – das erste Kindergartenjahr beitragsfrei stellten, spiegelt sich auch dies in der Studie wider.

Warum untersucht die INSM-Eltern-Studie die Gebühren für einen Halbtags-Kindergarten-Platz?

Weil es in Kindergärten bundesweit eine Mindestbuchungszeit von mindestens vier und bis fünf Stunden am Vormittag gibt und diese Mindestbuchungszeit in der Mehrzahl der Großstädte existiert. Diese Zeit werden die Kinder also formal mindestens betreut. Die von Pädagogen und Bildungsforschern besonders für den späteren Bildungserfolg wichtig erachtete Halbtagsbetreuung wird hiermit abgebildet. Dort, wo die Mindestbuchungszeit höher liegt, wurden die Beiträge dafür erhoben. Die Studie betrachtet die bundesweit vorliegenden Mindestangebote und kommt so zu bundesweit vergleichbaren Ergebnissen.

Welche Annahmen legen die Forscher bei der Zweikind-Modellfamilie (Geschwisterkinder) zugrunde?

In vielen Städten hängt eine Geschwisterkindermäßigung - also ein Rabatt für das zweite Kind oder beide Kinder zugleich - davon ab, dass beide Kinder gleichzeitig eine Kindertageseinrichtung besuchen.
Deshalb geht die Studie von einer Familie aus, deren beide Kinder zugleich das gleiche Betreuungspaket im Kindergarten wahrnehmen. Das lebensältere Kind in der Modellfamilie ist dabei fünfeinhalb Jahre und das lebensjüngere Kind dreieinhalb Jahre alt, damit eine eventuelle Beitragsfreistellungen dort transparent werden, wo sie gewährt werden.

Warum stellt die Studie ausschließlich auf Ehepaare mit Ein-Kind- und Zwei-Kind-Familien ab?

Weil Sie den überwiegenden Teil aller Familien in Deutschland darstellen - mehr als 60 Prozent aller Familien mit Kindern sind nach Daten des Statistischen Bundesamtes Einkind- und Zweikind-Familien (mehr dazu im Endbericht).

Alleinerziehende stellen nach diesen Daten rund 22 Prozent aller Haushalte mit Kindern dar. Zu welchen Bedingungen sie ihre Kinder in die Kita schicken können, wird in öffentlich zugänglichen Satzungen und Gebührenordnungen der Städte nur selten ausgewiesen. Für Alleinerziehende dürften die Kommunen zum Teil gesonderte Begünstigungen gewähren. Dies ist jedoch nur im Jugendamt selbst zu erfragen. Aus diesem Grunde wurden die Alleinerziehenden nicht mit in die Analyse einbezogen und nicht, weil wir diesen stetig ansteigenden Anteil in der sozialen Wirklichkeit Deutschlands nicht abbilden wollten.

Wie kamen die Wissenschaftler auf die zwei im INSM-ELTERN-Ranking dargestellten Einkommensklassen?

Die Studie nimmt 45 000 Euro als mittleres Bruttojahreseinkommen an, dies entspricht dem durchschnittlichen Bruttoeinkommen eines Arbeitnehmers im Verarbeitenden Gewerbe. Als hohes Einkommen stuft die Studie Haushalte ein, die über 80 000 Euro und damit fast doppelt soviel wie ein mittleres Arbeitnehmereinkommen im verarbeitenden Gewerbe verfügen.

Wie haben die Wissenschaftler die Gebührensituation in Städten ermittelt, die keine städtischen Kindertageseinrichtungen haben?

In denjenigen Kommunen, die keine städtischen Kindertageseinrichtungen mehr unterhalten, wurde ein gewichteter Durchschnitt der Elternbeiträge von nicht-städtischen Kindertageseinrichtungen errechnet. Die Stadt Gera sah sich nicht in der Lage, einen Überblick über alle nicht-städtischen Kindertageseinrichtungen zur Verfügung zu stellen.

Ausführlichere und detailliertere Angaben zur Methodik der INSM-ELTERN-Studie finden Sie im wissenschaftlichen Endbericht.

Wie haben die Wissenschaftler die Gebührensituation in Städten ermittelt, wenn es während des laufenden Kindergartenjahres Änderungen der Satzungen bzw. Elternbeiträge gegeben hat?

Änderungen bis zum Stichtag 12.03.2010, die noch während des laufenden Kindergartenjahres für 2009/2010 in Kraft treten, wurden mit aufgenommen. Der jährliche Elternbeitrag wurde dann anteilig auf Basis von Werten für die Monate vor der Änderung und nach der Änderung berechnet.

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